Für sauberes Geschirr

Geschirrspüler

Nie wieder Geschirr per Hand spülen. Schmutzige Teller und Tassen werden im Geschirrspüler verstaut und bequem in der Maschine gereinigt. Vollständig integriert verschwiedet die Spülmaschine dann komplett hinter der Küchenfront.

Der Geschirrspüler – wasser- und energiesparend Geschirr spülen in der Spülmaschine

Spülhände vermeiden war nie einfacher: Spülmaschinen spülen einfach und schnell schmutziges Geschirr und erledigen den Abwasch gleich noch wassersparend und mit wenig Energie. Wir haben die wichtigsten Kriterien zusammengefasst, die dabei helfen, wenn Sie einen Geschirrspüler kaufen möchten oder müssen, weil das Altgerät kaputt ist.

Kriterien für den Geschirrspüler Kauf:

  • Typ & Größe
  • Funktionen & Lautstärke
  • Hersteller
  • Preis
  • Zubehör

Wann lohnt sich eine Geschirrspülmaschine?

Eine Geschirrspülmaschine lohnt sich immer dann, wenn sich viel schmutziges Geschirr stapelt und man schrumpelige Spülhände (sogenannte Waschfrauenhände) vermeiden möchte. Natürlich kann man auch schonendes Spülmittel verwenden, das zart zu Händen und Geschirr ist. Eine Spülmaschine, die automatisch schmutzige Tassen und Teller reinigt, ist aber um einiges praktischer – und Ressourcenschonend. Moderne Spülmaschinen benötigen rund die Hälfte weniger Wasser und ein Drittel weniger an Energie als beim Geschirrspülen per Hand. Zusätzlich bringen die Maschinen noch Ordnung in die Küche, weil sich weniger Geschirr bei der Spüle oder auf der Arbeitsplatte ansammelt.


Auf was muss man bei einer Spülmaschine achten?

Entscheidet man sich also für eine Spülmaschine, sollte man auf jeden Fall auf ihren Energie- und Wasserverbrauch achten. Alle wichtigen Informationen findet man auf dem Energielabel. Hier ist in erster Linie die Energieeffizienzklasse von A bis G angegeben. Es lassen sich aber auch der Verbrauch pro Zyklus, die Anzahl der Maßgedecke, die Lautstärke und die Dauer des sparsamsten Programms ablesen.

Sparsame Geschirrspüler besitzen mindestens die Energieeffizienzklasse C mit rund 300 Kilowattstunden (kWh) im Jahr und 9 Liter Wasserverbrauch. Geschirrspüler mit Warmwasseranschluss (sogenannte Frischwasserspüler) sind noch sparsamer und verbrauchen ab rund 6 Liter Wasser.


Welche Maße haben Geschirrspüler

Auch die Größe ist ein wichtiger Faktor. Die richtigen Geschirrspüler Maße sind abhängig von der Haushaltsgröße, aber auch vom Platzangebot in der Küche. Kleine Küchen (z.B. Singleküchen) kommen mit einer 45 cm Spülmaschine oder einem Tischgeschirrspüler aus. Mehrpersonenhaushalte (z.B. Familienküchen) benötigen mehr Ladevolumen und Standardgeschirrspüler oder große Geschirrspüler mit 60 cm Breite und 80 cm bzw. 85 cm Höhe. Auch für die Industrie gibt es spezielle Geschirrspülmaschinen. Diese reinigen besonders schnell viel Geschirr auf einmal mit hohen Hygienestandards, was sich beispielsweise für Kitaküchen und Spülküchen empfiehlt.

Neben der Größe ist auch die Anzahl der Maßgedecke wichtig. Ein Maßgedeck beschreibt, mit wie viel Geschirr die Maschine maximal beladen werden kann. Es umfasst je ein Geschirrteil aus der Kategorie Teller, Suppen- und Dessertteller, Untertasse, Tasse, Glas, Messer, Gabel, Suppenlöffel, Tee- und Dessertlöffel.

  • Standard: 60 x 80 cm (BxH) - ca. 14 Maßgedecke
  • Klein: 45 x 80 cm (BxH) - ca. 10 Maßgedecke
  • Groß: 60 x 85 cm (BxH) – ca. 16 Maßgedecke

Typen

Die Spülmaschinengröße ist oftmals auch abhängig vom Typ. Diese Spülmaschinen-Typen lassen sich unterscheiden:

  • Integrierte Geschirrspüler: Integrierte Geschirrspüler werden auch Einbaugeschirrspüler genannt. Sie integrieren sich perfekt in die Küche. Man unterscheidet noch einmal zwischen integriert (vollintegriert) und teilintegriert. Der teilintegrierte Geschirrspüler zeigt noch seine Bedienblende, während der vollintegrierte Geschirrspüler komplett hinter der Küchenfront verschwindet. Letzterer besitzt daher meist eine auf den Boden projizierte Restdaueranzeige, damit man weiß, wie lange der Spülgang noch dauert.
  • Unterbaufähige Geschirrspüler: Auch unterbaufähige Geschirrspüler (Unterbaugeschirrspüler) zählen zu den Einbau-Modellen. Sie werden unter die Arbeitsplatte geschoben, werden aber in der Regel nicht mit der Küchenfront verkleidet.
  • Freistehende Geschirrspüler: Freistehende Geschirrspüler werden auch Standgeschirrspüler genannt. Sie können frei im Raum platziert werden. Also z.B. neben die Arbeitsplatte. Ihre Oberseite kann man als zusätzliche Ablage- oder Arbeitsfläche nutzen. Manche Modelle sind auch unterbaufähig.
  • Tischgeschirrspüler: Tischgeschirrspüler sind kleine Spülmaschinen für die Arbeitsplatte, die Platz für sechs bis acht Maßgedecke bieten.
  • Professional Geschirrspüler: Für große Spülküchen und Küchen mit besonderen Hygieneanforderungen gibt es spezielle Spülmaschinen, professionelle Geschirrspüler (Professional Geschirrspüler), die extra schnell viel Geschirr auf einmal spülen.

Wie wird eine Spülmaschine richtig eingeräumt?

Normalerweise besitzt eine Geschirrspülmaschine verschiedene Körbe (hier von oben nach unten gelistet), die auch in der Höhe verstellbar sind:

  1. Einen Besteckkorb oder eine Besteckschublade für Messer, Gabel, Löffel usw.
  2. Einen Oberkorb für Tassen, Schüsseln und Gläser
  3. Einen Unterkorb für Teller, großes Geschirr und Kochtöpfe

Je nach Hersteller verfügen die Spülmaschinenkörbe über umklappbare Teile und Fächer, die sich individuell dem Geschirr anpassen, z.B. spezielle Halterungen für große Weingläser. Wichtig beim richtigen Einräumen der Spülmaschine ist, dass der Sprüharm nicht in seiner Bewegung eingeschränkt wird.

  • Messer und Gabeln mit Griff nach oben, Löffel mit Griff nach unten
  • Teller zur Mitte hin ausrichten, große Teller an den Rand
  • Tassen schräg platzieren

Welches Programm bei Spülmaschine?

Spülprogramme sind Modell- und Herstellerabhängig. Das Standardprogramm spült Geschirr bei ca. 65° Celsius. Darüber hinaus gibt es auch Sparprogramme (Eco), die bei weniger Aufwand spülen, und Intensivprogramme, die bei höheren Temperaturen spülen.

  • ECO
  • Intensiv
  • Kurz
  • Hygiene
  • Glas
  • Automatik

Welche Spülmaschine spült am schnellsten?

Für schnelles Spülen verfügen Geschirrspüler über ein Kurzprogramm. Es reinigt Geschirr in ca. 1 Stunde. Unsere Hersteller verfügen alle über ein schnelles Reinigungsprogramm. Die schnellste Spülmaschine findet sich bei Miele mit dem QuickPowerWash und einer Spüldauer von 58 Minuten.


Welcher ist der beste Geschirrspüler?

Natürlich braucht es auch einen Hersteller-Vergleich, bevor man eine Geschirrspülmaschine kaufen möchte. Je nach Modell und Marke gibt es einige Unterschiede in Leistung, Qualität und Preis. Welcher der beste Geschirrspüler ist, ist immer individuell und kommt darauf an, welche Ansprüche Sie an das neue Küchengerät stellen. Wer viel Wert auf Design und Technik legt, der sollte sich für eine Bosch oder Siemens Spülmaschine entscheiden. Wem Qualität und Langlebigkeit wichtig sind, wählt einen V-ZUG oder Miele Geschirrspüler. Solides und einfaches bekommt man mit einer Spülmaschine von Bauknecht oder Privileg. Auch Schnäppchen-Jäger finden immer mal wieder günstige Angebote, Rabatte und B-Ware Geschirrspüler im Sale. Prinzipiell kostet eine gute Spülmaschine ab ca. 600 €.


Welches Geschirrspüler-Zubehör gibt es?

Ein neuer Geschirrspüler ist die eine Sache. Eine andere das passende Zubehör. Damit die Spülmaschinen effizient arbeiten und Geschirr blitzeblank bekommen, benötigt man Hilfsmittel, wie gute Spülmaschinenreiniger, Klarspüler und Salz.

  • Besteckkorb: Klassische Besteckkörbe sind herausnehmbare Körbe, die im Geschirrspüler Unterkorb platziert werden. Moderne Spülmaschinen besitzen ganz oben eine Besteckschublade, die sich auch für Kleinteile eignet.
  • Spülmaschinentabs & -pulver: Für entsprechende Sauberkeit benötigt die Maschine passende Geschirrspülreiniger. Das sind entweder Spülmaschinentabs oder Spülmaschinenpulver, manchmal auch Geld oder flüssiges Spülmittel. Tabs sind besonders praktisch in der Handhabung und bieten oft einen Rundumschutz mit Reiniger, Klarspüler und Entkalker. Geschirrspülerpulver ist hingegen meist etwas günstiger.
  • Klarspüler: Klarspüler im Geschirrspüler verbessert die Trocknung in der Maschine. Damit lassen sich unschöne Kalkablagerungen am Geschirr vermeiden.
  • Spezialsalz: Auch Salz braucht man für die Spülmaschine. Aber nicht irgendeins, sondern Spezialsalz, sogenanntes Regeneriersalz. Es enthärtet das Wasser und verhindert Kalkablagerungen. Zusätzlich sollte man die Geschirrspülmaschine hin und wieder selbst reinigen und auch mal leer im stärksten Spülprogramm laufen lassen, damit wirklich alle Schmutzablagerungen entfernt werden.